Ich habe das erste Mal die Kraft eines Männerkreises so intensiv und bewusst gespürt.
Sekundarlehrer, 58
Meine ersten initiatischen Erfahrungen im Zusammenhang mit der Schwitzhütte machte ich 1998 in New Mexico (USA). Seither begleitet mich die Leidenschaft und die tiefe Sinngebung dieses Rituals. Verbunden mit einem intensiven Coaching-Prozess hat es mich in meinem Wachstum als Mann stark geprägt.
Meine Arbeit ist ein Beitrag zu einer Männerkultur, die Tradition und Moderne verbindet. Ich verwende bei meinen Naturritualen eine Form, die mir für Mitteleuropäer angemessen erscheint. Das Ziel ist bei der Schwitzhütte wie beim Coaching die Weiterentwicklung der männlichen Persönlichkeit.
Mein Grundanliegen von Männer-Initiation ist für mich die Förderung von Potentialen der einzelnen Männer. Dies geschieht im Hinblick auf ihre alltägliche Lebenswelt und mit der Entwicklung von Perspektiven. Das Gefäss des Männerkreises stellt die dafür nötige Schubkraft zur Verfügung.
Männer "im Saft" hinterlassen bei mir einen entspannten Eindruck: Sie sind in ihrem Körper zu Hause, sie wirken sinnlich und humorvoll.
Männer "in der Kraft" strahlen Würde und Selbstbewusstsein aus: Sie gehen entschieden ihren Weg, sie wissen um ihre Ziele und Grenzen.
Die vier Archetypen (Grundmuster) des Mannseins sind:
Die Klarheit des Winters bestärkt die Würde und Verantwortung. Dieser Mann führt z.B. sein Team so, dass alle ihre Stärken einbringen.
Die Blütezeit im Frühling fördert die Durchsetzungskraft. Dieser Mann überzeugt z.B. seinen Chef von der Notwendigkeit der Fortbildung.
Die Fülle des Sommers unterstützt die sinnliche Lebendigkeit. Dieser Mann pflegt z.B. seinen Körper liebevoll und gönnt ihm das Faulenzen.
Das herbstliche Loslassen begünstigt Weisheit und Intuition. Dieser Mann sieht z.B. im Gesicht eines Kindes das ganze Universum aufstrahlen.